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Warum wir InklusivAktiv werden sollten

Alle Kinder und Jugendlichen sind unterschiedlich, einzigartig und müssen – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Fähigkeiten, sozialem Hintergrund oder anderen Faktoren – die gleichen Rechte und Chancen haben. Trotz der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention mangelt es nach wie vor an Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe für junge Menschen mit Behinderungen. Auch in der außerschulischen Jugendarbeit fehlen barrierefreie und inklusive Angebote. Das liegt selten am mangelnden Engagement von Jugendarbeiter*innen, sondern vielmehr an Unsicherheiten und fehlender Unterstützung, wenn es darum geht, Aktivitäten inklusiver zu gestalten.

Deswegen hat die Bundesjugendvertretung (BJV) gemeinsam mit der Südtiroler Organisation netz | Offene Jugendarbeit EO (netz) im Herbst 2025 das Projekt InklusivAktiv – Die Toolbox für inklusive Jugendarbeit gestartet. Ziel des grenzüberschreitenden Projekts ist es, für das Thema Inklusion in der offenen und verbandlichen Jugendarbeit zu sensibilisieren und eine praxisorientierte Toolbox zu entwickeln, die Jugendarbeiter*innen konkrete Methoden und Handlungswissen für die Gestaltung inklusiver Angebote bereitstellt.

Vom 29. bis 31. Oktober 2025 fiel in Bozen mit der Kick-off-Veranstaltung und dem inhaltlichen Auftakt der Startschuss für das Projekt. Die Veranstaltung bot die Chance für ein erstes Kennenlernen der Projektteams und Vertreter*innen weiterer Organisationen aus dem Jugendbereich. Anhand von kreativen Brainstormings wurden Bedarfe und erste Ideen in Bezug auf die Inhalte der geplanten Toolbox gesammelt.

In den letzten Monaten wurde eine Umfrage unter Jugendarbeiter*innen in Südtirol und Österreich durchgeführt, um Erfahrungen und Bedarfe zu erheben. Auf Basis der Umfrageergebnisse sowie Expert*inneninterviews wird in den nächsten Monaten die InklusivAktiv-Toolbox erarbeitet. Daran anschließend werden Trainings für Jugendarbeiter*innen angeboten, um sie mit der Toolbox vertraut zu machen und die Anwendung der Methoden zu erleichtern. Begleitet wird der Prozess durch den Inklusionsbeirat der BJV.

Als Projektpartner*innen verfolgen wir das Ziel, die inklusiven Kompetenzen von Jugendarbeiter*innen zu erweitern, den Austausch über inklusive Praktiken zu fördern und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zu erhöhen. Zudem vertiefen wir die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Österreich und Südtirol.

Bei Rückfragen zum Projekt und den Angeboten gerne eine E-Mail an:

Paula Schwentner (BJV): paula.schwentner@bjv.at

Inklusion ist ein Menschenrecht. 

Logozeile für das Projekt InklusivAktiv: Bundesjugendvertretungs Logo + Logo von netz offene Jugendarbeit und Logo "Kofinanziert von der Europäischen Union"

Inklusionsbeirat – Fokusgruppe

Hier geht es zum Bericht des 11. Inklusionsbeirats und der Fokusgruppe zu InklusivAktiv.

Kick-Off Veranstaltung

Hier gibt es in Kürze den Bericht zu den Ergebnissen der Kick-Off Veranstaltung in Bozen.