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Internet/Netzpolitik

Für junge Menschen ist die Internetnutzung über Smartphones, Tablets & Co eine Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig spiegelt sich diese Lebensrealität noch nicht annähernd in einer angemessenen Beteiligung in netzpolitischen Entscheidungen wider.

Nie zuvor hatten junge Menschen einen solch einfachen Zugang zu Informationen, Kultur und Kommunikation wie durch das Internet. Zentrale Themen der Netzpolitik wie Datenschutz, Diskriminierung im Netz und Urheberrecht werden im öffentlichen Diskurs breit und kontrovers diskutiert. Junge Menschen und deren Perspektiven spielen in diesen Diskussionen leider noch immer eine untergeordnete Rolle und es fehlt ihnen an offenen und attraktiven Beteiligungsmöglichkeiten.

Für die BJV ist Jugendbeteiligung in der Netzpolitik ein Querschnittsthema. Jugendliche müssen in Diskussionen und Entscheidungen, die diesen für sie zentralen Lebensbereich betreffen, zukünftig stärker beteiligt und gehört werden. Medienkompetenz und -bildung stellt ein weiteres bedeutendes Handlungsfeld der BJV dar. Auch wenn viele Jugendliche über ein enormes Wissen über Nutzung und Inhalte digitaler Medien verfügen, gibt es auch junge Menschen, die weniger gut informiert sind. Die Frage nach dem Schutz der Privatsphäre oder den Rechten am eigenen Bild und gesharten Inhalten beschäftigen junge Menschen permanent. Im Projekt „make IT safe 2.0“ bildete die BJV so genannte peer experts aus, um Jugendliche für diese Themen zu sensibilisieren und zu informieren.

Die wichtigsten netzpolitischen Anliegen und Forderungen hat die BJV in ihrem Positionspapier „Jugend und Internet“ zusammengefasst und bietet interessierten Jugendlichen eine Plattform, um sich auf nationaler und internationaler Ebene netzpolitisch einzubringen, z.B. in den Projekten „Youth IGF“ und im IGF Austria.

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