Generationengerechtigkeit
Wer entscheidet heute darüber, wie junge Menschen in 40 Jahren in Pension gehen? Politische Entscheidungen von heute bestimmen die Zukunft von Kindern und Jugendlichen über Jahrzehnte hinweg – gerade auch beim Thema Alterssicherung. Viel zu oft werden die Anliegen junger Menschen aber zu wenig berücksichtigt.
Die BJV will das ändern: Sie gestaltet die Debatte über die Zukunft des österreichischen Pensionssystems aktiv mit. Als Mitglied der Alterssicherungskommission des Sozialministeriums und durch die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Seniorenrat bringt sie die Anliegen junger Menschen sichtbar in politische Entscheidungsprozesse und gesellschaftliche Diskurse ein.
Generationengerechtigkeit bedeutet für die BJV nicht nur, dass junge Menschen von heute auch morgen noch eine Pension erhalten, von der sie gut leben können. Sie bedeutet ebenso, dass junge und ältere Generationen gleichberechtigt an politischen Entscheidungen beteiligt werden und Verantwortung für die langfristige Absicherung des Sozialstaats gemeinsam tragen.
Nachhaltige Sicherung des umlagefinanzierten Pensionssystem
Die BJV bekennt sich klar zum gesetzlichen, umlagefinanzierten Pensionssystem und setzt sich für dessen nachhaltige Sicherung ein. Dazu gehören insbesondere die Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit, Maßnahmen gegen prekäre Beschäftigung sowie faire Einkommensperspektiven für junge Menschen, etwa durch eine Abflachung der Lohnkurve. Die BJV will nicht junge und ältere Menschen gegeneinander auszuspielen, sondern gemeinsam Lösungen für eine solidarische und generationengerechte Zukunft zu entwickeln.