Gleichberechtigung
Junge Menschen in Österreich sind vielfältig – in ihrer Herkunft, ihren Lebenswegen und ihren Bedürfnissen. Die BJV setzt sich dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen gleichberechtigt teilhaben können. Unabhängig davon, woher sie kommen, woran sie glauben, wen sie lieben, wie sie leben oder ob sie mit einer Behinderung leben.
Als gesetzliche Interessenvertretung macht sich die BJV für Chancengerechtigkeit stark. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf jene Gruppen gerichtet, die Diskriminierung erleben oder mit zusätzlichen Hürden konfrontiert sind.
Vielfalt zeigt sich auf ganz unterschiedliche Weise – etwa bei Herkunft und Ethnie, Religion, Geschlecht und Geschlechtsidentität, sexueller Orientierung, Alter oder Behinderung. Auch soziale und wirtschaftliche Faktoren wie Bildung, Einkommen oder Wohnort prägen die Chancen und Möglichkeiten von Kindern und Jugendlichen
Viele junge Menschen erleben Diskriminierung aber nicht nur aus einem Grund, sondern gleich aus mehreren Gründen zugleich – zum Beispiel wegen ihrer Herkunft und gleichzeitig wegen ihres Geschlechts. Die BJV setzt sich dafür ein, dass diese Erfahrungen bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Sie tritt außerdem für eine aktive, positiv besetzte Integrationspolitik ein und für die konsequente Umsetzung der Kinderrechte für alle jungen Menschen.
Viele Lebensrealitäten, gleiche Rechte
Damit Diskriminierung im Alltag junger Menschen abgebaut wird, braucht es gesellschaftliche Rahmenbedingungen und eine Politik, die Vielfalt wertschätzen und Inklusion selbstverständlich machen. Die BJV bringt dafür die Perspektiven junger Menschen in politische Prozesse ein, betreibt Lobbyarbeit und setzt sich in Gremien und Gesprächen mit politischen Entscheidungsträger*innen für ihre Anliegen ein.
Ein Beispiel ist auch die 2025 gestartete Kampagne „Drei Millionen“. Sie macht sichtbar, wie vielfältig die Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen in Österreich sind. Gleichzeitig bringt sie eine klare Forderung auf den Punkt: Die Interessen aller rund drei Millionen jungen Menschen in Österreich müssen in politischen Entscheidungen berücksichtigt werden.