Kinder und Jugendliche wollen selbstbestimmt unterwegs sein!

Mobilität

Mobilität bedeutet für Kinder und Jugendliche mehr als von A nach B zu kommen: Sie wollen sicher und selbstständig unterwegs sein und wissen gleichzeitig, wie wichtig klimafreundliche Mobilität für die Zukunft ist. Deshalb setzt sich die BJV dafür ein, Kinder und Jugendliche bei der Stadt- und Verkehrsplanung konsequent zu beteiligen und ihre Perspektiven bei Entscheidungen über den öffentlichen Raum zu berücksichtigen.

Kinder- und jugendfreundliche Mobilität ist in vielen Fällen klimafreundlich. Wer zu Fuß, mit dem Rad, dem Roller oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, verursacht deutlich weniger CO₂-Emissionen als mit vielen anderen Verkehrsmitteln.

BJV ist Teil der Nationalen Arbeitsgruppe Kinder- und Jugendmobilität

2026 wurde vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) im Rahmen der Mobilitätskonferenz die Nationale Arbeitsgruppe (AG) Kinder- und Jugendmobilität eingerichtet. Die AG soll Vernetzung, Austausch und gemeinsame Schwerpunktsetzungen zwischen Akteur*innen aus Bund und Ländern ermöglichen. Neben Vertreter*innen aus der Praxis, Verwaltung und Forschung bringt die BJV  die Perspektiven junger Menschen in die AG ein.

Zentrale Forderungen der BJV zum Thema Mobilität sind:

  • Flächendeckender Ausbau und Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs (ÖPVN), auch nachts und vor allem im ländlichen Raum
  • Tempolimits von 30 km/h im Ortsgebiet abseits der Hauptverkehrsrouten, 80 km/h auf der Landstraße und 100 km/h auf der Autobahn
  • Ausbau von attraktiven und sicheren Rad- und Fußwegen und der Mitnahmemöglichkeiten von Fahrrädern im ÖPVN sowie von sicheren Fahrradabstellplätzen

Forderungen und Materialien

Positionspapier Nachhaltigkeit