Junge Menschen müssen die digitale Zukunft mitgestalten!

Digitales

Digitale Räume und Technologien prägen das Aufwachsen junger Menschen heute in nahezu allen Lebensbereichen. Soziale Medien, Messenger-Dienste und Anwendungen Künstlicher Intelligenz beeinflussen, wie junge Menschen kommunizieren, Beziehungen pflegen, sich informieren und an gesellschaftlichen Debatten teilnehmen. Digitale Räume sind damit längst kein Zusatz zum „analogen Leben“ mehr, sondern ein selbstverständlicher Teil jugendlicher Lebenswelten.

Mit diesen Entwicklungen gehen auch neue Herausforderungen einher. Hassrede, Desinformation und digitale Gewalt sind in Sozialen Netzwerken weit verbreitet und wirken sich besonders auf jene Gesellschaftsgruppen aus, die bereits von Diskriminierung betroffen sind. Gleichzeitig bringen undurchsichtige Algorithmen und die steigende Nutzung von KI neue Fragestellungen mit sich: etwa, wie persönliche Daten besser geschützt, mehr Transparenz geschaffen und welche Gesetze dafür gelten sollen. In der politischen Diskussion geht es dabei oft vor allem um Risiken, Verbote und Einschränkungen. Die Perspektiven und Bedürfnisse junger Menschen kommen hingegen häufig zu kurz.

Die BJV setzt sich deshalb dafür ein, dass die Interessen junger Menschen in politische Entscheidungen rund um die Digitalisierung einbezogen werden und digitale Räume so gestaltet werden, dass sie Teilhabe ermöglichen und Schutz vor Gewalt und Diskriminierung bieten. Um dies zu erreichen, ist die BJV u.a. auch Mitglied im Safer-Internet-Beirat sowie im No-Hate-Speech-Komitee.

Die BJV fordert u.a.

  • Ausbau der Medienbildung in Schulen und in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit
  • Konsequente Umsetzung des Digital Services Acts
  • Standardisierte und niederschwellige Meldebuttons auf Social-Media-Plattformen
  • Ausreichende Finanzierung von Trusted Flaggern

Aktivitäten

  • European Youth Internet Governance Forums

  • Projekt „make IT safe 2.0“

  • Kampagne #MeinNetz

Forderungen

Positionspapier Jugend & Internet