Junge Menschen sollen gesund aufwachsen können.

Gesundheit

Gesund aufzuwachsen darf kein Privileg sein. Ob Kinder und Jugendliche gesund leben können, wird wesentlich von den Bedingungen geprägt, unter denen sie aufwachsen und ihren Alltag verbringen. Genau hier ist Politik gefragt: Gesundheitsförderung muss dort ansetzen, wo junge Menschen leben, lernen und aufwachsen.

Besonders die Stärkung der psychischen Gesundheit junger Menschen ist in den vergangenen Jahren eine große Herausforderung geworden. Die Corona-Pandemie, steigende Lebenshaltungskosten und Kriege haben bei vielen Jugendlichen Unsicherheit und Sorgen verstärkt. Gleichzeitig ist Unterstützung nicht für alle gleichermaßen erreichbar: Lange Wartezeiten bei Therapieangeboten, regionale Unterschiede und fehlende Angebote erschweren den Zugang zu passender Beratung und Behandlung. Wer Hilfe braucht, darf nicht davon abhängig sein, wo er oder sie lebt oder wie lange man auf einen Termin warten kann.

Für die BJV gehören körperliche Gesundheit, psychisches Wohlbefinden und die Fähigkeit, mit der eigenen Gesundheit umzugehen, untrennbar zusammen. Gute Gesundheitsversorgung und -förderung müssen deshalb früh ansetzen und allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben, gesund aufzuwachsen.

In Prävention investieren

Deshalb braucht es frühe Investitionen in Prävention und einen einfachen Zugang zu passenden Gesundheitsleistungen. Die BJV setzt sich u.a. für mehr kassenfinanzierte Therapieplätze, einen besseren Zugang zu gesunder Ernährung und ausreichend Bewegungsmöglichkeiten sowie für mehr Gesundheitskompetenz bei jungen Menschen und ihren Bezugspersonen ein.

Die BJV bringt die Perspektiven junger Menschen u.a. auch im Plenum Gesundheitsziele Österreich, im Komitee für Kinder- und Jugendgesundheit sowie in der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit ein. Als Teil des Netzwerks „Gesundheitskompetente Jugendarbeit” setzt sie sich zudem dafür ein, Gesundheitsförderung stärker in der außerschulischen Jugendarbeit zu verankern.

Mit der Kampagne „Die Krise im Kopf” machte die BJV während der Pandemie auf die psychische Gesundheit junger Menschen aufmerksam. Gemeinsam mit der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit entwickelte sie außerdem die TOPSY Toolbox, um psychische Gesundheit in der Jugendarbeit besser zu thematisieren. Im Lagebericht des Folgeprojekts TOPSY Youth kommen junge Menschen selbst zu Wort – er zeigt, wie es um ihre psychische Gesundheit in Österreich steht.

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