Jugendliche drängen auf mutige Klimapolitik!

Klimajugendrat

Für junge Menschen steht das Klima ganz oben auf der Liste ihrer Anliegen – das haben die Demonstrationen der letzten Jahre deutlich gezeigt und das belegen auch viele Studien (z.B. Ö3-Jugendstudie, Demokratiemonitor, 9. Beteiligungsrunde des EU-Jugenddialogs). Das liegt auch daran, dass gerade junge Menschen künftig am meisten von den Folgen der Klimakrise betroffen sein werden. Gleichzeitig fehlen ihre Stimmen aber dort, wo heute die politischen Entscheidungen fallen. Junge Menschen haben meist das Gefühl, dass ihre Sorgen von der Politik nicht gehört werden.

Kinder und Jugendliche sollten aber unbedingt eine aktive Rolle bei der Gestaltung von Klimaschutzmaßnahmen spielen und ihre Rechte in Bezug auf Umweltschutz und Klimakrise müssen gestärkt werden.

Jugendliche im Dialog mit Politiker*innen

Die BJV sieht es als ihren Auftrag, einen Dialog zwischen Jugendlichen und Politiker*innen zu ermöglichen und junges Klima-Engagement zu fördern. Deshalb hat die BJV den Klimajugendrat ins Leben gerufen.

Beim Klimajugendrat haben Interessierte zwischen 15 und 30 Jahren die Möglichkeit, sich im Parlament mit Politiker*innen auszutauschen. Für die mehrtägige Veranstaltung in Wien, kommen Jugendliche aus allen Bundesländern und bereiten sich gemeinsam auf den Dialog mit den Politiker*innen vor. Mit Hilfe von Expert*innen, Workshops und Diskussionen, erarbeiten sie klimapolitische Positionen und Expertise. Ihre Anliegen und Forderungen können sie dann in einem Politiker*innen direkt mitteilen und mit ihnen diskutieren. Darüber hinaus fließen die Forderungen des Klimajugendrats auch in die Arbeit der BJV ein.

Der Klimajugendrat wird durch eine Förderung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) ermöglicht.

Forderungen und Materialien

Klimajugendrat-Ergebnisse

Positionspapier Nachhaltigkeit