Mit uns, nicht für uns: Junge Menschen wollen mitentscheiden!

Beteiligung

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist stets das Grundanliegen der BJV und seit 1989 in der UN-Kinderrechtekonvention als Recht verankert. Junge Menschen zu beteiligen bedeutet, dass sie bei Entscheidungen, die sie betreffen, mitwirken und ihre Lebensbereiche aktiv mitgestalten können. Die BJV versucht u.a. in der Nationalen Arbeitsgruppe (NAG) Jugenddialog & Jugendbeteiligung, dem EU-Jugenddialog, Beiräten und Komitees in der BJV inhaltliche Impulse zu geben und die Qualität von Beteiligungsangeboten zu fördern.

Demokratie nicht nur lernen, sondern auch leben 

Nur wenn Kinder und Jugendliche aktiv und auf allen Entscheidungsebenen in die Konzeption und Umsetzung politischer Maßnahmen eingebunden sind, können zukunftsfähige Lösungen gefunden werden. Die Beteiligung junger Menschen bedeutet, Demokratie zu leben und zu lernen. Ihre Einbindung in Entscheidungsprozesse ist besonders wichtig, da Kinder und Jugendliche oft überhört werden und nur begrenzte oder gar keine Möglichkeiten haben, sich durch Wahlen, Volksbegehren oder andere Formen der demokratischen Teilhabe einzubringen.

Österreich gehört mit dem Wahlrecht ab 16 zu den Vorreitern in Europa. Aus diesem Grund bringt sich die BJV laufend in internationale Diskurse und als Partnerin in Projekte zum Thema Wahlaltersenkung ein.

Die Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen müssen weiter ausgebaut werden. Gerade chancengerechte Partizipation zu fördern ist ein großes Anliegen der BJV. Der Jahresschwerpunkt 2025-2026 liegt deshalb mit der Kampagne „Drei Millionen” auf Forderungen zu einer besseren Beteiligung von jungen Menschen in Österreich.

Als Interessenvertretung junger Menschen setzt sich die BJV dafür ein, die Beteiligung an Wahlen zu fördern und unterstützt, Erst- und Jungwähler*innen dabei, informierte Entscheidungen zu treffen. Daher führt die BJV vor bundesweiten Wahlen Jugendchecks durch, die zusammenfassen, wie die antretenden Parteien zu den wichtigsten Jugendthemen stehen. Eine Kernforderung der BJV ist die Forderung eines leichteren Zugangs zur Staatsbürgerschaft, damit mehr junge Menschen in Österreich die Möglichkeit haben zu wählen.

Mitbestimmung ist mehr als ein Kreuzerl

Beteiligung ist aber mehr, als alle fünf Jahre ein Kreuz zu setzen. Deshalb fördert die BJV aktive Beteiligung junger Menschen auf vielfältige Weise, wie mit eigenen Beteiligungsprojekten, Lobbying für mehr Beteiligung und Jugenddelegiertenprogrammen.

Auf der To-Do-Liste für die Politik der BJV wird genau aufgeschlüsselt, wo es mehr Beteiligung braucht und welche Maßnahmen sich dazu eignen, mehr Beteiligung zu erreichen. Mit der Checkliste für gute Jugendbeteiligung können Jugendliche zudem herausfinden, ob das eigene Beteiligungsprojekt etwas taugt!

Aktivitäten

  • Plattform Klimakommunikation & Jugendbeteiligung

  • Kampagne: Europa, das sind wir

  • Glossar zur Nationalratswahl

Forderungen und Materialien

Positionspapier Politische Bildung

To-Do-Liste für Politiker*innen