Kampagne „Gute Bildung für alle“
Mit ihrer Kampagne „Gute Bildung für alle“ forderte die BJV 2011 eine umfassende Bildungsreform und mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. Viele der damals formulierten Forderungen und aufgezeigten Probleme sind bis heute aktuell.Mit ihrer Kampagne „Gute Bildung für alle“ forderte die BJV 2011 eine umfassende Bildungsreform und mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. Viele der damals formulierten Forderungen und aufgezeigten Probleme sind bis heute aktuell und nach wie vor werden die Interessen junger Menschen in der Bildungsdebatte oft vergessen. Im Zentrum der Kampagne „Gute Bildung für alle” stand die Forderung nach einer gemeinsamen Schule.
Die Forderungen:
- Flächendeckende Einführung einer gemeinsamen Schule für alle 10- bis 15-Jährigen, die unterschiedliche Talente individuell fördert
- Ausreichende finanzielle Unterstützung für Schüler*innen
- Unterrichtsmaterialien und Ausflüge müssen für alle leistbar sein.
- Bessere Förderung im Unterricht muss teure Nachhilfekosten ersetzen.
- Anerkennung von Mehrsprachigkeit als Gewinn
- Mehrsprachigkeit muss als wertvolle Ressource geschätzt und muttersprachlicher Unterricht ausgeweitet werden.
- Abschaffung von Sonderschulen
- Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen oder Lernschwächen müssen in das Regelschulsystem integriert werden.
- Geschlechtersensibler Unterricht und Aufbrechen von Stereotypen
- Antidiskriminierung muss selbstverständlicher Teil der Pädagog*innenausbildung, des Lehrplans und der Unterrichtsmaterialien werden.
Zur Kampagne hat die BJV einen Videospot veröffentlicht, der zentrale Probleme des österreichischen Bildungssystems aufzeigt. Im Clipwerden vor allem die Faktoren dargestellt, die den Bildungsweg von Kindern am meisten beeinflussen. Außerdem gab es einen Webshop, in dem T-Shirts und Taschen zur Kampagne angeboten wurden.