Junge Menschen kennen ihre Lebenswelt am besten!

Jugendforschung

Politik und Gesellschaft im Sinne junger Menschen zu gestalten, verlangt fundiertes Wissen über ihre Lebensrealitäten, Bedürfnisse und Perspektiven. Jugendforschung liefert dieses Wissen: Sie zeigt, welche Themen Kinder und Jugendliche beschäftigen, vor welchen Herausforderungen sie stehen und welchen Beitrag Kinder- und Jugendarbeit für ihre Entwicklung und die Gesellschaft leistet. Für die BJV ist Jugendforschung deshalb ein wichtiges Werkzeug. Mit ihr kann die BJV die Interessen junger Menschen evidenzbasiert vertreten, politische Forderungen wissenschaftlich untermauern und Maßnahmen entwickeln, die den tatsächlichen Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen entsprechen.

Die Forschung mit Kindern und Jugendlichen bringt aber auch besondere Herausforderungen mit sich. Denn junge Menschen sind keine bloßen Forschungsobjekte: Sie sind Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt. Genau deshalb braucht es hohe ethische Standards und partizipative Ansätze, die sie aktiv in den Forschungsprozess einbinden. Nur mit kreativen, altersgerechten Methoden lassen sich ihre Perspektiven wirklich authentisch einfangen.

Wie Kinder- und Jugendarbeit auf junge Menschen wirkt

Die BJV hat sich in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Projekten der Frage nach der Wirkung von Kinder- und Jugendarbeit und Beteiligung gewidmet. Die Studie „Junges Engagement“ arbeitet heraus, welche Kompetenzen junge Menschen in der Kinder- und Jugendarbeit insbesondere im Rahmen der verbandlichen Jugendarbeit erlangen.

Aktuell leitet die BJV ein Erasmus+-Projekt zur Wirkungsmessung in der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit. Auch der Kinderbeirat der BJV wird vom Ludwig-Boltzmann-Institut wissenschaftlich begleitet. So verbindet die BJV wissenschaftliche Expertise mit der praktischen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und stärkt eine evidenzbasierte Jugendpolitik.

Aktivitäten

  • Wirkungsmessung in der Verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit

  • Kampagne „Junges Engagement”

Materialien

Studie im Rahmen der Kampagne „Junges Engagement”