Antifaschismus
Die BJV ist durch eine klare antifaschistische und antirassistische Haltung geprägt. Sie engagiert sich für eine offene, demokratische Gesellschaft, in der Menschenrechte geachtet werden, Vielfalt gelebt und Diskriminierung entschieden entgegengetreten wird. Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Ideologien treten zunehmend unverblümt und in neuen Formen auf. Der digitale Raum verstärkt diese Tendenzen. Eine klare Haltung zu zeigen, ist daher wichtiger denn je.
Mit ihrem Aktionsplan gegen Rechtsextremismus unterstreicht die BJV gemeinsam mit ihren Mitgliedsorganisationen ihr klares Bekenntnis zu antifaschistischen Grundwerten, Demokratie und den Menschenrechten. Dieses Engagement ist ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit – für eine Gesellschaft, die auf Respekt, Solidarität und Menschenwürde basiert.
Für ein „Niemals wieder!“
Die BJV setzt sich seit ihrem Bestehen für eine aktive Gedenkarbeit und Erinnerungskultur ein. Sie schafft Bewusstsein für historische Verantwortung, hinterfragt überholte Mythen und setzt Impulse für ein demokratisches Miteinander.
Dieses Engagement wird durch die Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern ergänzt. Die BJV ist Mitglied im Kuratorium des Mauthausen Komitees Österreich, im Internationalen Beirat der KZ-Gedenkstätte Mauthausen sowie im Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“. Seit vielen Jahren pflegt sie außerdem einen intensiven Austausch mit der israelischen Jugendvertretung CYMI und organisiert regelmäßig Fachkräfteaustausche im Bereich der Jugendarbeit.
Jährlich beteiligt sich die BJV an der Gedenk- und Befreiungsfeier im ehemaligen KZ Mauthausen und ist Mitorganisatorin des Jugendgedenkzugs. Am Europäischen Kinder- und Jugenddenkmal, welches von der BJV errichtet wurde, wird dabei jedes Jahr der von den Nationalsozialisten ermordeten Kinder und Jugendlichen gedacht. Junge Menschen werden dabei dazu ermutigt, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und Verantwortung für eine demokratische Zukunft zu übernehmen.