Das Frauenkomitee präsentiert: Die Top 5 Last Minute – Weihnachtsgeschenke

Weihnachten steht vor der Tür und – seien wir uns ehrlich – bestimmt sind auch unter euch so manche „Last-Minute-Geschenke-Besorger*innen“. Aber keine Sorge! Wir haben das bedacht und unsere Top 5 Geschenksideen gesammelt. Mit diesen feministischen Weihnachtsgeschenken kannst du nicht daneben liegen und wir hoffen, dass sich der vorweihnachtliche Einkaufsstress damit minimieren lässt.

#5 Schenk‘ doch mal… ein Buch!

Das Frauenkomitee präsentiert: Die Top 5 Last Minute - Weihnachtsgeschenke

Das Frauenkomitee präsentiert: Die Top 5 Last Minute - Weihnachtsgeschenke

Der Klassiker unterm Weihnachtsbaum ist fast immer und jedes Jahr aufs Neue das gute alte Buch. Unser feministisches Lieblingsbuch des Jahres ist definitiv: Riot don’t Diet von Elisabeth Lechner. Darin zerlegt die Kulturwissenschaftlerin gängige Schönheitsideale und regt zum Nachdenken über unser Verständnis von „Normschönheit“ an. Gerade wenn man gern Weihnachtskekse isst, ist dieses Buch wie Balsam auf der Seele.

Wer lieber Romane verschenkt, dem*der sei die irische Autorin Sally Rooney empfohlen. Wir haben sowohl ihr Debüt „Gespräche mit Freunden“, als auch ihren Nachfolgeroman „Normale Menschen“ förmlich verschlungen. Ihr neuestes Werk „Schöne Welt wo bist du“ wollen wir über die Weihnachtsfeiertage auch „binge-lesen“. Wer zudem gerne Originalsprachen und auf Englisch liest: Ihre Sprache ist meistens recht leicht verständlich und eignet sich wunderbar zum Auffrischen der eigenen Englischkenntnisse.

#4 Schenk‘ doch mal… ein Wärmekissen!

Das Frauenkomitee präsentiert: Die Top 5 Last Minute - Weihnachtsgeschenke

Viele (gerade junge) Frauen* haben Menstruationsbeschwerden. Wärme- oder Kirschkernkissen helfen, die Krämpfe zu lindern. Wenn du jemanden in deinem Freundeskreis kennst, von dem du weißt, dass die Periode nicht zur angenehmsten Zeit im Monat gehört, schenk‘  doch mal einen Wärmeschal. Das Unternehmen Femitale hat Schals entwickelt, in die man eine Wärmeflasche reinlegen kann. So ist die Lendenregion den ganzen Tag über gut gewärmt. Funktioniert übrigens auch ohne Regel- oder Bauchschmerzen, wenn man sich einfach nur so gemütlich auf die Couch kuscheln will.

#3 Schenk‘ doch mal… einen Büchergutschein von „Chicklit“!

Wenn man den Büchergeschmack des Gegenübers nicht zu sehr austesten will, empfiehlt sich ein Gutschein von unserem Lieblingsbuchgeschäft. Chicklit im 1. Bezirk in Wien hat alles, was das feministische Herz begehrt! Von spannenden Büchern und Autobiographien inspirierender Feminist*innen, bis hin zu coolen Jutetaschen oder feministischen Stickern. Dem Stöbern sind keine Grenzen gesetzt und: Man unterstützt gleichzeitig auch lokale Buchhändler*innen und keine riesigen Onlinekonzerne. Eine Win-Win-Situation für alle!

#2 Schenk‘ doch mal… ein Menstruation-Abo!

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Ja, richtig gelesen. Und ja, das geht! Menstruationsprodukte sind teuer und bestimmt freut sich (mit Absprache) jemand ganz besonders, wenn ein Menstruations-Abo unterm Weihnachtsbaum liegt. Wie das funktioniert? Bei TheFemaleCompany kann man Periodenprodukte im Abo bestellen. Das heißt man wählt das, was man braucht (Tampons, Binden, …) aus und lässt sie im Abo nach Hause liefern. Nie wieder am Klo sitzen und keine Periodenprodukte mehr daheim haben… yesss! Abgesehen von praktischen Abos gibt’s mittlerweile auch Binden und Tampons mit coolen Designs. Zum Beispiel von der deutschen Marke Einhorn. Die sind echt ein Hingucker und zeigen: auch Periodenprodukte können artsy sein!

1 Schenk‘ doch mal… gemeinsame Zeit!

Durch die mittlerweile gefühlt eeewig andauernde Pandemie hat man viele alte Bekannte und Freund*innen unter Umständen schon lang nicht mehr gesehen. Lade im neuen Jahr doch mal jemanden zu einem feministischen Kino- oder Theaterabend ein und verbringt wieder mal Zeit miteinander.

Ein heißer Tipp (und definitiv ein Film, über den man lange danach noch diskutieren kann) ist „Das Ereignis“ von Annie Ernaux. Hier findest du einen Artikel über die Filmpremiere bei der Viennale in Oktober. Ab Jänner kommt der Film dann regulär in die Kinos. Die Schriftstellerin und Professorin Ernaux erzählt autobiographisch von ihrer eigenen Abtreibung als junge Studentin im Frankreich der 60er-Jahre. Der Film untermauert noch einmal was eine ungewollte Schwangerschaft für Frauen damals bedeutet hat. Aktuell ist das Thema bis heute – gerade dann, wenn europäische Nachbarländer die Selbstbestimmungsrechte auf den weiblichen Körper zunehmend abschaffen wollen.

Feministische Feiertage mit unseren Geschenketipps wünscht,

das BJV-Frauenkomitee:

Romana, Nesrin, Hannah,

Teresa, Julia, Klara, Hanna